Transformation gestalten – Rückschau auf die IOM Summit in Köln

Auf der diesjährigen IOM-Summit 2015 im Mediapark Köln waren wir dabei: Die Concept-EU und novacapta GmbH präsentierten sich in diesem Jahr gemeinsam als Sponsor. Unter dem Motto „Die digitale Transformation des Arbeitsplatzes“ gab es Vorträge und Workshops. Das Highlight der Referenten war Paul Miller, der in seinem Vortrag deutlich anmahnte, dass die Veränderung der Arbeit nur gelingen wird wenn auch der kulturelle Wandel gestaltet und gesteuert wird: „Für den Digital Workplace braucht es einen ansprechenden technologischen Integrationsansatz sowie ein Mindset für den offenen Informationsaustausch. Für beides braucht es mehr als nur eine Implementierung einer Plattform.“ (Review iomSummit Blog). Paul Miller ist einer der Vordenker des digitalen Arbeitsplatzes und begeistert nicht nur mit seinen Thesen sondern auch mit der farblich abgestimmter Krawatten-Socken-Paarung. Very british eben.

IMG-20151005-WA0007

Unser Stand auf der IOM Summit 2015 in Köln

Besonders aufschlussreich waren die Vorträge aus den Unternehmen:  Sehr interessant war zum Beispiel die Zero email™ Initiative vom IT-Unternehmen Atos. Atos hat es tatsächlich geschafft, das E-Mail-Aufkommen um 67 % zu reduzieren. Auch der Vortrag von Forsta war gar nicht eisig: Hier wird mit Nachdruck versucht auch die Schichtarbeiter in den Fabriken mit ins digitale Boot zu holen. In den Produktionsstätten werden in den Kantinen PCs mit Intranetzugang zur allgemeinen Benutzung bereitgestellt. Die verantwortliche Mitarbeiterin fährt außerdem mit einem immer gleichen Poloshirt und einem Aktenordnergroßen MyFrosta-Logo in 3D in die Produktionsstätten, um sich dort als die Repräsentantin des digitalen Arbeitsplatzes MyFrosta zu zeigen. Das Poloshirt in Kombi mit dem Logo garantiert Wiedererkennung im gesamten Betrieb und schafft Vertrauen.

Auch novacapta und Concept haben sich in das Konferenzgeschehen eingebracht: Im Workshop „Zurück zur Kollaboration“ erörterten die Geschäftsführer Eric Chall und Martin Weinhardt mit den Teilnehmern die Vision und die Probleme des digitalen Arbeitsplatzes in den Unternehmen.

20151001_120917

„Break the Chains“ – Vortrag

Im Vortrag „Break the Chains“ wurde von Martin Weinhardt das Projekt der Heidelberger Druckmaschinen AG vorgestellt. Auch bei dem Maschinenbauer stehen die Zeichen auf Transformation. Die IT-Abteilung schreitet mit der Gestaltung eines kollaborativen Arbeitsplatzes unternehmensweit voran und die Concept-EU begleitet diesen Weg als externe Beratung. Hier gilt es die Mauern zwischen den Abteilungen aufzubrechen, Wissen allen zugänglich zu machen und die Veränderung hin zu einer kollaborativen Arbeitsweise in den Köpfen der Mitarbeiter zu gestalten.

Fazit: Inspirierende Referenten, interessante Themen und auch für uns als Kollaborationsberater sehr aufschlussreiche Einblicke in die Unternehmenswelt. Die gesamte Konferenz hat nochmal sehr deutlich gemacht, wie wichtig es für ein erfolgreiches Transformationsprojekt ist, die Führung eines Unternehmens ins Boot zu holen und in das Projekt zu involvieren. Und: Es gibt immer wieder sehr kreative Ideen, Change im Unternehmen konkret umzusetzen. Die haben wir notiert.

Karten legen auf der Entwicklerkonferenz

Auf der Entwicklerkonferenz BASTA! in der Rheingoldhalle in Mainz waren wir am 29.10. als SharePoint-Day-Partner mit Messestand und Vortrag vertreten. Die Konferenz war sehr gut besucht, viele Teilnehmer, viele Aussteller. Mehr

Concept-EU auf dem IOM SUMMIT 2015: Interview mit Martin Weinhardt

Vom 29.September bis 1. Oktober stellen wir unsere Lösungen und Konzepte beim IOM SUMMIT 2015 in Köln vor. Der Informations- und Organisations-Management SUMMIT  ist eine Fachveranstaltung zum Intranet-, Kollaborations- und Wissensmanagement. Im Mittelpunkt der Fach- und Praxisvorträge stehen die Entwicklungen im Themenfeld neuer digitaler Arbeitsorganisationen.Hauptmerkmal der Konferenz ist die hohe Anzahl von Projekt- und Erfahrungsberichten von Verantwortlichen aus den Unternehmen. Einen ersten Vorgeschmack auf den Vortrag und die Präsentation der Concept-EU GmbH bietet das Interview mit Geschäftsführer Martin Weinhardt. Mehr

Strukturen lernen und leben – Informationsarchitektur in der Praxis (2)

Teil II – Strukturen leben – Informationsarchitekturen zum Leben erwecken

Die Umsetzung einer neuen Informationsarchitektur in einem Unternehmen ist schon eine Herausforderung für sich – dass sie aber auch gelebt, gepflegt und langfristig weiterentwickelt wird, eine noch größere.

Sobald ein Intranet oder eine Kollaborationsumgebung in den laufenden Betrieb übergehen, können die zuvor entwickelten Ideen und Strukturen schnell in Vergessenheit geraten. Im Kollaborations-Umfeld kämpfen wir mit einer fehlenden Kontrollinstanz und Metadaten und Strukturen unterliegen subjektiven Assoziationen, was häufig Wildwuchs bedeutet. Aber auch im klassischen Intranet-Publishing kann es dazu kommen, dass sich Verantwortlichkeiten verschieben, Konzepte nicht eingehalten werden, die alte Organisationsstruktur wieder Einzug hält oder schlicht Konzern-Entscheidungen dazu führen, dass die Konsistenz einer Navigationsstruktur nicht mehr eingehalten wird.

Mehr

Strukturen lernen und leben – Informationsarchitektur in der Praxis (1)

Teil 1 – Strukturen lernen – Informationsarchitektur erfolgreich vertretenmark-516277_1280

Es gibt zahlreiche Abhandlungen über Einsatz, Aufbau und Pflege einer guten Informationsarchitektur, vor allem im SharePoint Umfeld. Dabei ist der Großteil in ihrer Argumentation vollkommen richtig und didaktisch gut aufgebaut: Wir lernen Vorlagen, Vorgehensweisen und Methoden. Aber was passiert, wenn eine detailliert abgestimmte, im besten Fall noch freigegebene, Informationsarchitektur von den Anwendern nicht angenommen wird?

Dann stehen wir vor einer – fachlich hieb- und stichfesten – Taxonomie oder auch Navigationsstruktur, dennoch scheinen unsere monatelangen Mühen plötzlich vollkommen umsonst gewesen zu sein. Wie also können wir abseits des klassischen Change Managements die Akzeptanz neuer Inhaltsstrukturen verbessern und sie zum Leben erwecken? Hier beginnt das Change Management bereits mit der Arbeit an der Informationsarchitektur.

Mehr

Clutter sinnvoll nutzen

Mit Sicherheit ist euch in den letzten Wochen ein neuer Ordner in eurem Postfach aufgefallen:  Microsoft hat in Office 365 die neue Funktion „Clutter“ eingeführt. Clutter – auf Deutsch etwa Durcheinander oder Gerümpel, soll künftig im eigenen Posteingang für Ordnung sorgen und die tägliche Emailflut bereinigen: Das  Email-Tool sortiert automatisiert wichtige von unwichtigen Emails. Mehr

Dem Scheitern vorbeugen – Change Management in IT-Projekten

Zuerst müssen wir mit einem Mythos aufräumen: Uns ist bislang kein Projekt bekannt, dass nur an dem Widerstand oder gar dem Boykott der Belegschaft gescheitert wäre. Denn ganz so einfach ist es nicht. Viel eher scheitern IT-Projekte am Zusammenspiel verschiedener Faktoren, wie unklare button_business_consultingZiele, ungenügende Ressourcen, schlechte Kommunikation und fehlende User-Akzeptanz.

Diese Probleme können durch ein projektbegleitendes Change Management vermieden werden. Wie so ein Change Management aussehen könnte, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich, denn jedes Unternehmen und jedes IT-Projekt ist einzigartig. Dennoch können drei grobe Phasen identifiziert werden.

Mehr

Teamsite ist tot – es lebe die Group?

Eine neue Funktion in der Microsoft Office 365-Familie begeistert uns: Mit Groups ist es fortan möglich ohne IT-Unterstützung eigene Gruppen / Teams zu definieren und in diesen zusammenzuarbeiten. Ob der Funktionsumfang von Groups tatsächlich reicht, um die Beerdigung für Teamsite einzuläuten, erfahrt ihr hier:

Sie möchten in Ihrem Unternehmen gemeinsam an einem Projekt arbeiten? Am besten so, dass Sie mit allen Beteiligten gemeinsam auf relevante Dateien zurückgreifen und diese bearbeiten können? Sie wollen einen gemeinsamen Kalender in dem alle Gruppentermine zentral gepflegt und veröffentlich sind? Das sind alles Funtkionen von Groups oder Gruppen. Mehr

Mit drei Schritten zum Erfolg: Die Trainingskosten im Griff

Das Budget, welches ein Unternehmen für die Weiterbildung der Mitarbeiter jährlich ausgibt, ist ein wichtiger Gradmesser bei der Konzipierung neuer Trainings. Das genaue Berechnen der Trainingskosten kann dem Management helfen, Ziele abzustecken, die durch ein solches Investment erreicht werden sollen. Mehr

Mit vier einfachen Schritten zur anwenderfreundlichen Bibliothek

Wer kennt das nicht? Sie wollen mit Ihren Kollegen nur mal eben das neue Papier durchsprechen und enden in einem Wust von eMails, Änderungswünsche und weiteren Kollegen, die auch noch dringend einbezogen werden müssen. Wäre es nicht gut eine Plattform zu haben auf der man Dokumente bereitstellen, Änderungen verfolgen und finale Versionen bereitstellen könnte?

Wieso könnte? Diese Plattform existiert bereits – im Folgenden zeigen wir Ihnen wie Sie mit vier einfachen Schritten aus einer Dokumenten Bibliothek innerhalb ihres SharPoints ein wahres Collaboration Wunder machen können.

Mehr

Load More